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Terminkollision beim Bauernverband

Am 14. Juni organisiert der Schweizer Bauernverband (SBV) einen Infoanlass für neu kandidierende Personen aus dem landwirtschaftlichen Umfeld. Dieser dient der Vorbereitung auf die Eidgenössischen Wahlen im Herbst 2019. Auf Frauenthemen sensibilisierte Personen sehen auf den ersten Blick, dass dieses Datum mit dem Frauenstreik kollidiert.


Publiziert: 12.06.2019 / 16:02

Von der BauernZeitung auf diese Doppelbelegung des Datums hingewiesen, erwidert Urs Schneider, Vizedirektor SBV und Organisator dieses Anlasses: "Dumm gelaufen. Wir bedauern das sehr. Es ist eine unglückliche Terminkollision." Als man anfangs Jahr das Datum für den Anlass festlegt hätte, sei man sich der Problematik einer möglichen Kollision mit dem Frauenstreiktag nicht bewusst gewesen. Man sehe sich aber nicht veranlasst, am Datum etwas zu ändern. Es stehe natürlich jedem Einzelnen frei, selber zu entscheiden wo er oder sie die Prioritäten setze.

SBV begrüsst Frauen-Kandidaturen

Der Infoanlass des SBV soll neu kandidierenden bäuerlichen Vertretern auf den neusten Stand, der für die Landwirtschaft relevanten Themen bringen. Wer eingeladen wird, das entscheiden die kantonalen Bauernverbände. Diese sind laut Urs Schneider letzten Sommer sensibilisiert worden, mögliche bäuerliche Kandidatinnen und Kandidaten in ihren Region ausfindig zu machen. "Der SBV begrüsst die Kandidatur von Frauen sehr", betont Schneider. Es gebe auch bereits Anmeldungen von Frauen; Ursula Egli aus Wil SG, die für die SVP für den Nationalrat kandidiert zum Beispiel. Wer am 14. Juni verhindert sei, dem würden die Unterlagen sowie Links zu weiterführenden Informationen zugestellt, sofern man das wünsche, heisst es von Seite SBV.

"Sehr unglücklich darüber"

"Die Terminkollision ist sehr unglücklich", sagt Kathrin Bieri, Co-Geschäftsführerin vom Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV) gegenüber der BauernZeitung. Beide Themen, der Frauenstreik und "mehr Frauen in politischen Ämtern", sind wichtig für den Verband. Das Datum des Frauenstreiks sei seit langem bekannt gewesen; auch dem SBV, wisse man beim SBLV. Einen Rat, für welchen Anlass man sich am besten entscheidet, hat der Bäuerinnenverband  nicht: "Jede Frau muss selber wissen, wo sie ihre Prioritäten setzt", meint Bieri. Es gäbe jedoch Frauen, die sich für die Frauensolidarität entschieden hätten, es aber bedauern würden, nicht am SBV-Anlass teilnehmen zu können. Kathrin Bieri nennt als Beispiel Christine Badertscher aus Madiswil BE. Diese kandidiert für die Grünen für den Nationalrat und wird am Streiktag eine Rede halten.

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Kommentare (1)
Ev am 12.06 2019 um 17:54
Nach dann hoffen wir doch, dass es das letzte Mal zu einer Terminkollision kam und der 14.Juni künftig in der SBV-Agenda dick als Frauenstreiktag angestrichen ist!
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Gruppenbild mit Bundesrätin
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